Jusos wählten Vorstand

Neues Vorstandsmitglied Kubier

Wochenspiegel KW – 09. Januar 2008

Die Jusos Königs Wusterhausen wählten am 7. Dezember turnusgemäß einen neuen Vorstand. Der 21-jährige Student Ludwig Scheetz wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Eben­falls bestätigt wurde die stellvertretende Vorsitzende Nancy Engel. Ein neues Gesicht im Vor­stand ist der 19-jährige An­dreas Kubier, derzeit Abi­turient am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Er wurde ebenfalls zum stellvertreten­den Vorsitzenden gewählt. Scheetz bedankte sich für das Vertrauen und gab einen kleinen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre: „Im Vorder­grund wird zunächst die Kommunalwahl im kommenden Jahr ste­hen, wir werden unse­ren Beitrag dazu leisten und hoffen, dass einige junge SPD-Mitglieder in die Stadtverordneten­versammlung gewählt werden.“ Außerdem be­dankte sich der frisch gewählte Vorsitzende bei Markus Moderer, er war in der letzten Wahl­periode stellvertreten­der Vorsitzender, aber schon vor einigen Mo­naten schied er aus dem Vorstand aus, da er in­zwischen den Ortsver­ein gewechselt hat und nun in Bestensee daran arbeitet, die Orts-SPD neu aufzubauen.


Jusos: Die Bürger nicht übergehen

Debatte um Straßennamen

MAZ/Dahme-Kurier – Mittwoch, 20. Februar 2008

Die Königs-Wusterhausener Jusos haben sich dafür ausgespro­chen, bei den bevorstehen­den Straßenumbenennun­gen die Bürger nicht zu über­gehen. „Bei dieser sensiblen Frage darf man nicht über die Köpfe der Bürger hinweg ent­scheiden, schließlich müssen sie in den Straßen wohnen“, sagte Vorsitzender Ludwig Scheetz. Nach Ansicht der SPD-Nachwuchsorganisa­tion dürfe „nichts überstürzt, aber auch nichts zerredet wer­den“: Das Thema sei keine po­litische Sache, sondern eine Sachentscheidung für die Stadt. Von eigenen Vorschlä­gen wollen die Jusos absehen. Es liege ein Vorschlag des Heimatvereins auf dem Tisch, der laut Scheetz „zunächst Priorität“ haben sollte. Die Jusos wollen stattdes­sen, dass bei weiteren Vor­schlägen Personen im Vorder­grund stehen, die einen regio­nalen Bezug zur Stadt und zur Region haben und die die Re­gion voran gebracht haben, wie Scheetz sagte. Als Beispiel nannte er Pfarrer Max Wer­ner, nach dem jetzt eine Straße benannt werden soll. Die CDU-Nachwuchsorga­nisation Junge Union hatte kürzlich Namen von deut­schen Politikern in Gespräch gebracht und angeregt, aus Königs Wusterhausens Ge­schichte zu schöpfen. So soll­ten Straßen nach dem Solda­tenkönig und seiner Frau be­nannt werden. Anwohner der Liebknechtsstraße forderten dazu auf, ihre Straße wie vom Heimatverein vorgeschlagen künftig Eichenallee zu nen­nen.


Neuer Vorstand hat viel vor

Jörgen Hassler bleibt an der Spitze des Juso-Unterbezirkes

MAZ/Dahme-Kurier – Donnerstag, 06. März 2008

Die Jusos wählten kürzlich einen neuen Vor­stand des Unterbezirkes Dahme-Spreewald. Vorsitzen­der der SPD-Nachwuchsorga­nisation bleibt Jörgen Hassler aus Zeuthen. Der 24-jährige Architekturstudent gab einen Rechenschaftsbericht über die geleistete Arbeit. Hassler zufolge hätten die Jusos in den kommenden zwei Jahren eine Menge vor. „Wir werden 2008 die Kom­munalwahl bestreiten und hoffen, dass viele junge SPD­-Mitglieder Mandate errei­chen.“ Ein besonders wichti­ges Anliegen bleibe der Kampf gegen Rechtsextremis­mus, so Hassler. Bei der Erfüllung der Aufga­ben kann Hassler weiter auf Nancy Engel und Ludwig Scheetz aus Königs Wusterhausen zählen. Beide wurden als Stellvertreter bestätigt. Bei­sitzer bleibt Max Liedtke aus Lübben. Neu in dieses Amt wurde Vincent Rzepka ge­wählt. Der Bestenseer ist Spre­cher des Landesarbeitskreises Bildung der Jusos.


Doppelte Premiere in der Dinter-Halle

SPD-Landesparteitag in der Stadt

MAZ/Dahme Kurier – Mittwoch, 20. August 2008 von Frank Pawlowski

Am letzten Augustwochenende gibt es in Königs Wusterhausen eine doppelte Premiere. Erstmals findet in der Stadt ein Landesparteitag der SPD statt und zum ersten Mal ist die Paul-Dinter-Halle am Sta­dion der Schauplatz für ein solches politisches Ereignis. Prominentester Gast wird neben SPD-Landeschef und Ministerpräsident Matthias Platzeck der stellvertretende Vorsitzende der Bundespar­tei, Außenminister Frank-Walter Steinmeier sein. Er tritt nächstes Jahr in Brandenburg/Havel als Bundestags­kandidat an. Die Ge­nossen des gastge­benden Ortsvereins sind gespannt auf seinen Auftritt in Kö­nigs Wusterhausen, hoffen auf eine „mit­reißende Rede“, wie Vorstandsmitglied Ludwig Scheetz sagt. Heftige program­matische Debatten sind diesmal nicht zu erwarten. Auf dem Parteitag wird ein neuer Vorstand gewählt und der Wahlaufruf zur Kom­munalwahl am 28. September beschlossen. Familienpolitik, Bildung und der Kampf gegen Rechtsextremismus sollen die Kern­aussagen sein. Die Königs-Wusterhausener SPD stellt fast die Hälfte der Delegierten aus Dahme­-Spreewald. Vorsitzender Rein­hard Wenzel, Ludwig Scheetz und Nancy Engel nehmen teil, aus Senzig außerdem Hannelore Gabriel. Der Landesparteitag ist zu­gleich der Startschuss für den Kommunalwahlkampf in der Region. Die SPD will beson­ders das schlechte Ergebnis bei der letzten Kreistagswahl korrigieren, als sie sieben Mandate verlor und nur knapp vor der CDU stärkste Fraktion blieb. „Das wird sich nicht wiederholen, wir wer­den auch in den Kommunen diesmal besser abschnei­den“, glaubt Reinhard Wenzel. Das liegt nach seiner An­sicht vor allem an der politi­schen Großwetterlage: Die umstrittene Agenda 2010, die Hartz-Gesetzgebung und die Gemeindereform kosteten 2003 der SPD viele Stimmen. Heute sind die Proteste ver­ebbt. Trotzdem schauen die Genossen auch besorgt auf die Führungsdebatten in der Bundespartei. „Immer vor Wahlen in Brandenburg tau­chen Themen auf, die uns scheinbar die Füße wegzie­hen. Deshalb müs­sen wir zeigen, was wir für Königs Wusterhausen und den Kreis wollen. Das ist für uns das entschei­dende“, sagt Nancy Engel, die dem Lan­desvorstand der Ju­sos angehört. Für den Kreis und für Königs Wusterhausen streben die Sozialdemokraten eine Zusammenar­beit mit der CDU an. „Wir hoffen, dass es besonders in der Stadt dafür eine stabile Mehrheit gibt, damit wir in der Kommunalpoli­tik handlungsfähiger wer­den“, sagte Reinhard Wenzel. Die Auseinandersetzung mit der rechtsextremen NPD scheuen die Genossen nicht „Wir hoffen, dass ihr Einzug in den Stadtrat zu verhindern ist. Die Wähler müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, sich die Programme der Parteien genau anschauen“ meint Nancy Engel. Und Reinhard Wenzel sieht in der NPD-Kandidatenaufstellung selbst schon einer „Wahlbetrug“, wie er sagt Nach seiner Ansicht fehlt der Rechtsextremen „die Kompe­tenz, Wählerinteressen zu ver­treten“. Beispiele aus Kreista­gen, in denen sie vertreten sind, und die Arbeit der DVU-­Landtagsabgeordneten wür­den das zeigen.


Wählen gehen, aber wen? Jeder findet integre Personen

Leserbrief von Jochen Wagner, Bürgermeister a.D. erschienen am 25.09.2008 im MAZ/Dahme-Kurier

In meinem ersten Leserbrief zur Kommunalwahl habe ich meine Meinung geäußert, weshalb man wählen soll. Nun möchte ich auch sagen, welche Kandidaten ich für besonders geeignet halte. Die Reihenfolge der Nennung ist keine Wertung. Auf Listenplatz 7 der SPD im Wahlkreis I kandidiert Ludwig Scheetz. Ein toleran­ter junger Mann, von christli­chen Wertevorstellungen geprägt. Seine offene Art auf Menschen zuzugehen, ihre Probleme aufzunehmen und sie sich für seine gesellschaft­liche Arbeit zu Eigen zu ma­chen, qualifiziert ihn für die Arbeit in Stadtverordneten­versammlung und Kreistag. Bernd Wischmann, auf Listenplatz 2 der FDP, Unter­nehmer in dritter Genera­tion, steht für über zwanzig Arbeitsplätze und jedes Jahr neue Auszubildende. Ein Mensch, der sich durchbei­ßen musste. Er steht für Geradlinigkeit, wirtschaftli­che Kompetenz und persönli­ches Engagement im sozia­len Umfeld. Georg Hanke, auf Listen­platz 5 der SPD im Wahlkreis I, stark sehbehinderter Vater von drei Töchtern, der sich in besonderer Art und Weise in Elternvertretungen für die Belange der Schulen in unse­rer Stadt einsetzt. Auch er braucht wie die anderen beiden Kandidaten kein Parteibuch als Qualifikations­merkmal. Sie alle drei haben zwar eins, wenn auch unter­schiedliche, sind aber unab­hängig von ihrer Parteizuge­hörigkeit als Menschen für eine Wahl in unsere Stadtver­ordnetenversammlung bes­tens geeignet. Diese Aufzählung kann man fortsetzen z.B. mit Ste­fan Puchert aus Zeesen, Bürger Bündnis, Peter Dittrich und Martin Meinert von der CDU, Raimund Tomczak und Bernd Kramer von der FDP, Dr. Lutz Franzke und Bernd Niederdrenk von der SPD. Damit will ich sagen, es gibt für jeden gutwilligen Wähler die Möglichkeit, eine bis drei integre Personen zu finden, denen man vertrauen und seine drei Stimmen geben kann.


Rot-Grüne Fraktion im Stadtrat

MAZ/Dahme-Kurier – Dienstag, 28. Oktober 2008

Die neun Stadtverordneten der SPD und der Stadtverordnete Oliver Kanthak von den Bünd­nisgrünen bilden in der Stadt­verordnetenversammlung Kö­nigs Wusterhausen die Frak­tion „SPD/Grüne“. Mit 10 Mit­gliedern ist sie die stärkste Fraktion in der Vertretung. Fraktionsvorsitzender ist Reinhard Wenzel, Stellvertre­terin Elke Voigt. Mit Kanthak habe die SPD bei der Bekämp­fung des Rechtsextremismus und der Förderung erneuer­barer Energien viele Gemein­samkeiten gefunden, sagte Wenzel. Von den zehn SPD-Stadtver­ordneten sind sieben neu in der Vertretung. Mit dem 22-jährigen Ludwig Scheetz stellt die Fraktion den jüngs­ten Stadtverordneten.


Jusos wollen sich mehr einmischen

MAZ/Dahme-Kurier – Dienstag, 11. November 2008

Die Ju­sos Königs Wusterhausen se­hen sich als Gewinner der Kommunalwahl. „Die jungen Kandidaten haben ordentli­che Ergebnisse erzielt, die acht Juso-Kandidaten haben insgesamt 12 Prozent der SPD-Stimmen ausgemacht. Dies unterstreicht erneut den Generationenwechsel in der städti­schen SPD“, sagte der Vorsit­zende der Nach­wuchsor­ganisa­tion, Lud­wig Scheetz. Die Jusos wollen sich nun verstärkt zu stadtpoliti­schen Themen äußern und ei­gene Ideen einbringen. Eine Tradition wollen sie wieder aufleben lassen: Die Juso-­Stammtische sollen im nächs­ten Jahr wieder veranstaltet werden. Dabei sollen The­men aus den Bereichen Fami­lien- und Bildungspolitik mit Jugendlichen diskutiert wer­den. Der stellvertretende Vor­sitzende Andreas Kubier un­terstrich die Wichtigkeit sol­cher Diskussionsrunden: „Der Dialog mit den Jugendli­chen in unserer Stadt ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir wollen, dass Probleme in un­serer Stadt offen angespro­chen werden und wir werden mit den Jugendlichen und Fachkräften gemeinsam Lö­sungsansätze suchen.“

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