Jugendbeirat: Fahrplan steht

Märkische Allgemeine / Dahme-Kurier vom 17.04.2009

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Nach den Sommerferien werden die 15 Mitglieder des Jugend­beirats in einer Delegierten­versammlung gewählt. Ein­richtungen,. die sich mit Jugendarbeit befassen, sollen bis dahin Kandidaten benen­nen. Eine Arbeitsgruppe, die von den jungen Stadtverord­neten Christian Möbus und Ludwig Scheetz geleitet wird, sammelt die Vorschläge. „Das mag sich alles schrecklich bü­rokratisch anhören, aber nur so lässt sich die Vielzahl der ­Schulen, Jugendclubs, Sport­vereine und anderer Einrich­tungen berücksichtigen“, sagt Möbus. Gemeinsam mit Scheetz will er den ganzen Sommer über „unterwegs sein, um für den Jugendbeirat zu werben“. Auch junge Men­schen, die nicht in einem Ju­gendverband oder Jugend­club aktiv sind, könnten sich melden. In ihrer Oktobersit­zung wird die Stadtverordne­tenversammlung den Jugend­beirat offiziell berufen. MAZ


Sozial und gerecht – Ludwig Scheetz mag seine SPD

Interview in der Märkischen Allgemeinen / Dahme-Kurier vom 25.09.2010

MAZ: Warum engagierst du dich politisch?

Ludwig Scheetz: Weil es nicht so ist, dass man Dinge nicht verändern kann. Sich be­quem zurücklehnen und sich mit seiner Unzufriedenheit abzufinden ist nicht meine Art, ich will an Gestaltungs­prozessen teilnehmen und mich für Menschen einset­zen. Außerdem stört mich eine Sache ganz besonders: Ungerechtigkeit. Damit kann ich mich nicht abfinden, da­her will ich meinen Beitrag dazu leisten, Ungerechtigkei­ten zu überwinden.

MAZ: Weshalb hast du dich gerade für die Jungsozialisten, die Ju-sos, entschieden?

Scheetz: Weil ich mich mit den Werten der SPD von sozia­ler Gerechtigkeit und Chan­cengleichheit gut identifizie­ren kann. Außerdem lege ich großen Wert auf Basisdemo­kratie. Bei der SPD ist es mög­lich, auch von unten nach oben Inhalte zu transportie­ren. An einigen Vorstößen konnte ich mich bereits betei­ligen und einige sind sogar auf Landesparteitagen be­schlossen worden. Besonders schätze ich an der SPD aber das Miteinander in der Partei.

MAZ: Was willst du mit deinem En­gagement erreichen?

Scheetz: Als Mitglied der Stadt­verordnetenversammlung Kö­nigs Wusterhausen liegt mir besonders die Entwicklung meiner Heimatstadt am Her­zen. Meine Schwerpunkte lie­gen in der Jugend-, Kultur­und Sportpolitik. Ich denke, die große Chance für Königs Wusterhausen ist der Flugha­fenbau in Schönefeld, die Stadt kann als attraktiver Wohnstandort vom Großflug­hafen profitieren. Drei Punkte sind Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Stadt: Erstens – gute Bil­dung, zweitens – Familien­freundlichkeit und drittens – sinnvolle und attraktive Frei­zeitangebote.